• Ela R.

Vorteile unseres Gärbehälters


Dieses Gärglas ist unserer Meinung nach das optimale Fermentationsglas für das Fermentieren zu Hause. Das liegt aber nicht daran, dass wir dieses Glas selbst konstruiert haben. Es hat damit zu tun, dass wir seit 4 Jahren in unserer Bärbucha Fermenterei ständig fermentieren und einfach viel Erfahrung gemacht haben, was funktioniert und was nicht.

Warum behaupten wir, dass dieses Gärglas optimal ist?

Wenn wir zurück in die Geschichte schauen, haben unsere Vorfahren schon immer Lakto- fermentiertes Gemüse in Holzfässern oder in speziellen Gärtöpfen aus Steinzeug fermentiert. Diese gefallen uns auch sehr, so dass wir von denen eine ganze Sammlung haben.

Die meisten sind 15 L aber auch 10 L und ein paar kleinere. Diese Gärtöpfe verfügen über einen speziellen Wasserkanal, durch den die Fermentationsgase entweichen aber

kein Sauerstoff in die Behälter gelangen kann. Es ist eine großartige und bewährte Methode.

Es gibt aber einen Haken. Wenn Sie z.B. verreisen und eine Woche nicht da sind, wird das Wasser in diesem Wasserkanal verdunsten und Sie haben ein Problem. Sobald das Wasser aufgebraucht ist, gelangt in den Behälter der Sauerstoff und innerhalb von wenigen Tagen bildet sich die Kahmhefe. Wenn diese Situation länger andauert, haben Sie das nächste Problem: den Schimmel.

Das zweite Problem, besonders für Anfänger auf diesem Gebiet, ist die Tatsache, dass Sie nicht sehen können, was im Inneren des Gärtopfes passiert. Eine Option wäre, diesen Topf alle paar Tage zu öffnen, aber das würde gerantiert zur Bildung der Kamhefe führen.   Normale Gläser wie diese unten sind für das Fermentieren nicht geeignet.

Während der Gärung entstehen Fermentationsgase, die einfach raus müssen. Wenn das nicht passiert, kann es tatsächlich zu einer „Explosion“ des Gefäßes kommen. Das heißt, Sie müssen das Glas öffnen, um die Gase zu reduzieren. Wenn das öfters als einmal geschieht haben Sie das bekannte Problem mit der Kahmhefe wieder. Andere Fermentationsgläser (online verfügbar) mit speziellen Abdeckungen, wie die unten, können ebenfalls problematisch sein. Mit der Zeit sehen sie so aus…

Sowohl das Silikon als auch das Metall werden durch die organischen Säuren, die während der Gärung entstehen, stark beeinträchtigt. Irgendwann kann es zu etwas führen, was so aussieht (in diesem Fall ist das der Schimmel).

Diese Gläser sind auch recht klein. Wenn Sie aus einem durchschnittlichen Kohlkopf (etwa 2 kg) Sauerkraut machen möchten, müssen Sie 3 oder mehr von diesen kleinen Gläser verwenden.


Ein neues Glas, das auch bei einigen Online-Händlern erhältlich ist, ähnelt dem von uns. Es ist fast gut - aber es hat eine Schwachstelle:

Die Abdeckung mit der Luftschleuse ist oft nicht fest genug und Sauerstoff kann in das Gefäß gelangen. Mit der Zeit wird dieses Problem auch noch schlimmer werden. Beim Lesen einiger Rezensionen - das scheint von Anfang an das Problem zu sein. Unser Gefäß ist dagegen sehr fest verschlossen und es besteht keine Chance, dass Sauerstoff eindringt.

Eine andere "Option", die einige Leute verwenden, ist: Plastikbehälter oder -verpackung. Für uns ist es ein absolutes NO GO.

Während des Fermentationsprozesses entstehen organische Säuren. Diese reagieren stark mit Kunststoffen indem sie aus denen Chemikalien rausziehen. Als Ergebnis erhalten Sie einen Molotow-Cocktail dieser synthetischen Mischung in Ihrem Gemüse. Kunststoffe können Hormonproduktion negativ beeinflussen und enthalten andere toxische Komponente. Wir sind fest davon überzeugt, basierend auf umfangreichen Forschungsstudien, dass

es keine „sicheren“ Kunststoffe gibt.


Daher empfehlen wir keine von diesen oben abgebildeten Plastikoptionen.


Aber jetzt zurück zu unserem Fermentationsglas… In den letzten 4 Jahren haben wir hauptsächlich in den Gärtöpfen aus Steinzeug fermentiert. Gleichzeitig wollten wir, dass unsere Kunden die schönen Fermente auch sehen können.

Also haben wir 5 L Gläser verwendet. Aber diese waren alles andere als perfekt.

Zu Beginn der Gärung mussten wir diese ziemlich oft "rülpsen" lassen dh. mindestens 2 Mal am Tag kurz öffnen (an besonders warmen Tagen sogar 3 Mal am Tage) damit die starke Bildung der Fermentationsgase reduziert wird. Noch nicht so lange her haben unsere Gärgläser so ausgesehen…

Es ist uns doch oft passiert, dass wir einfach vergessen haben die Gärgläser kurz zu öffnen. So mussten wir nach der Arbeit wieder ins Café zurückgehen, um die Gläser „rülpsen“ zu lassen.

Die Gefahr der Explosion bestand immer auch über die Nacht.

Einmal haben wir eine Explosion mit Ketchup-Gärglas erlebt…. Diese wünsche ich keinem.


 Wir haben nach anderen Optionen gesucht aber es gab keine. So sind wir auf die Idee gekommen ein perfektes Gärglas selbst zu konstruieren. Das heißt, wir haben unser 5 Liter Fido Glas modifiziert und optimiert.

Hier ist das Ergebnis:


Unser optimales Fermentationsglas!!!


Bisher sind wir der einzige Ort, wo Sie es bekommen können. Zumindest für jetzt. Also wir haben die Fermentationsgläser zum Verkauf da, wir benutzen sie und wir lieben sie, da sie uns das Leben enorm erleichtert haben.

Wir haben unsere Fermente in die neuen Fermentationsgläser umgefüllt und können jetzt ganz entspannt verreisen oder Urlaub machen. Wir können diese einfach so stehen lassen. Das war mit Gärtöpfen aus Steinzeug nicht möglich.

Jetzt fassen wir zusammen, warum wir unser Glasgefäß für das beste geeignete Fermentationsglas halten! -es besteht aus Glas. So können Sie täglich sehen, wie sich Ihr Ferment verändert und ob die Fermentation richtig verläuft


-es ist außerdem dekorativ, sicher und leicht zu reinigen


-das absolut Praktische ist: wenn das Gemüse einmal fertig im Fermentationsglas zu ist, müssen Sie während der gesamten Fermentationsphase nichts mehr tun. Das verdanken wir dem Gärröhrchenverschluss. Einfach Konstrukation, die perfekt funktioniert. Dieser Verschluss verhindert, dass der Sauerstoff eindringt aber erlaubt, dass die Gärgase entweichen. Das Gärröhrchen benötigt wenig Wasser und dieses reicht für länger als 2 Monate. Außerdem verhindert der gelbe Verschluss das Eindringen unerwünschter Fremdstoffe.


-in dieses Gärglas passt bis zu 4 - 4,5 Liter Füllgut. Das ist genau richtig, um aus einem durchschnittlichen Kohlkopf (ca. 2 kg) Sauerkraut zu machen. Also kein Durcheinander mit mehreren kleinen Gläsern.

- da das Glas nach oben schmaler wird, ist es möglich das Gemüse schön dicht zu platzieren so dass diese nicht durch die Öffnung rausgepresst werden wie z.B. bei den Gurken.

#gärbehälter


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